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14 Tage Kalifornien

Ausgangsbasis ist LA und dorthin gehts auch wieder zurück.

Einen super authentischen Reisebericht habe ich schon mal geschrieben - das ist kompakter als jeder Reiseführer und wurde bereits 1-2 Mal von mir persönlich getestet ...

http://www.nyc2004.de/?Tagebuch:August:Kalifornien und dann noch weiter im September ...

Ein paar Bilder von einer stressigen Pärchen-Reise - nie wieder !!! -  gibts hier (so in der Gegen 2007):
https://picasaweb.google.com/114409862718120416782?noredirect=1

 

Die stressige Variante

1-2 Tage LA, mit dem Auto nach SF fahren und dabei im Inland ein paar Nationalparks abklappern. Auot abgeben und SF unsicher machen. Dann wieder zurück nach LA aber diesmal an der Küste (Route #1) Dabei geht vermutlich viel Zeit drauf aber man sieht die Vielfalt von Kalifornien.

Die gemütlich Variante

1-2 Tage Jet Lag auskurieren in LA. Dann ab nach SF, am besten mit dem Flieger aber zur Not geht auch Bus oder Zug. In SF und Umgebung kann man sich einige Tage beschäftigen. Von SF mit dem Mietwagen (unbedingt in Deutschland mieten) auf der Route 1 immer schön am Wasser zurück nach LA.

Los Angeles (1-3 Tage)

Idealer Ort, um durch einen straffen Sightseeing Plan ein bis zwei den Jet Lag zu bekämpfen.
Ein ganz gutes (USA) Hostel gibts direkt am Hollywood Boulevard - die USA Hostels sind eigentlich alle ganz ok. Allerdings könnte sich bei 2 Personen ein Hotel bzw. Motel schon lohnen. Um die 50$ pro Tag kommt man eigentlich immer unter und den Preis zahlt man vermutlich auch im Hostel.

Aus Los Angeles - 03.07.2007

Beverly Hills (mit Promi-Häuser-Tour), Bel Air, Hollywood, Walk of Fame muss man sich schon anschauen - LA Downtown kann man eventuell auslassen. Da gibts eigentlich nicht viel zu sehen, außer vielleicht Chinatown. Aber das ist in SF cooler. Außerdem muss man in LA schon aufpassen, in welcher Gegend man sich rumtreibt.

http://www.nyc2004.de/?Tagebuch:September:%3A%3Aein_Tag_Hollywood

In Hollywood ist eine Studiotour schon fast Pflicht. Die Warner-Tour war ziemlich authentisch ohne viele Schnickschnack. Aber man kann auch den Universal Park besuchen mit dem Weißen Hai spielen.

Falls ihr schon in LA ans Wasser wollt, geht das natürlich auch. Würde ich aber eher auf der Rücktour empfehlen. Da kann man sich z.B. vor dem Rückflug nochmal schön in Santa Monica oder Venice Beach entspannen und den Rettungsschwimmern oder Schwarzeneggers Erben an den Outdoor Fitnessgeräten zuschauen.

Irgendwie muss man dummerweise nach SF kommen und das sind leider 600km, was in den USA ohne Stau so ziemlich genau 6 Stunden bedeutet. Zug war "damals" jedenfalls genauso teuer wie Flieger und der Bus wird vermutlich einen halben Tag brauchen für die 600km. Mietwagen geht natürlich auch, allerdings gibts auf der Interstate 5 (die schnellste Verbindung) vermutlich nüscht zu sehen.

Der Mietwagen sollte unbedingt über eine deutsche Webseite gemietet werden, weil das mit der Versicherung besser funktioniert.

Und hier noch ein Restaurant-Tipp, wenn man Knoblauch mag: The Stinking Rose (55 N La Cienega Blvd, Beverly Hills, CA 90211)

San Francisco (2-4 Tage)

Das ist schon ziemlich cool, denn hier gibts einiges zu sehen und die Stadt ist auch schöner und sicherer als LA. Und da habe ich so einiges aufgeschrieben:

Sightseeing in SF ist ziemlich selbsterklärend. Ich fand es ganz schön die Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden. Golden Gate Park, Golden Gate Bridge geht mit dem Fahrrad wirklich gut. Naja, die Berge in der Stadt sind schon ziemlich krass aber da kann man ja auch schieben.

Den schönsten Ausblick hat man von Twin Peaks - allerdings nur wenn gerade keine Wolken da sind. Und die gibts eigentlich immer wie man hier sieht.Kann man übrigens auch schön mit der Rückfahrt verbinden, denn da kommt man sonst schlecht hoch.

Die Hotels waren in SF zumindest in der Stadt teurer, hier lohnt sich wohl tatsächlich ein Hostel. Das USA-Hostel in SF liegt super zentral - hab damals 25$ im Vierbettzimmer gezahlt ...

 

Der Norden (1 Tag)

Wenn man ein Stück nach Norden fährt, findet man große Bäume und die St.Andreas-Spalte. Das ist allerdings locker eine Tagestour. Kann man aber auch verbinden mit der Rückfahrt von SF nach LA.

Und sonst:

Nappa Valley kann man mal machen, wenn man Wein mag (mochte ich damals nicht) und die Zeit im September/ Oktober sollte eigentlich gut passen. In Sacramento war ich zweimal nicht ;-) also gibts da wohl nichts zu sehen. Die Sachen würde ich bei dem knappen Zeitrahmen auslassen. Falls jemand Universitäten mag - Berkeyley soll ganz nett sein zum Angucken, war ich aber auch nicht.

 

San Francisco nach Los Angeles (3-4 Tage)

Jetzt kommt der schöne Teil der Reise, Highway 1 an der Pazifik-Küste, blauer Himmel, Felsen, hohe Wellen. Je nach Zeit würde ich 2-3 Zwischenstops einlegen.
Ein paar Fotos oder wahlweise ein "Reisebericht" von 2004 ...

Aus Monterey -> Morro Bay - 01.07.2007 

Über die Half Moon Bay (berühmt für die Kürbisse) kommt man nach ca. 120km in Santa Cruz an. Hier gibts einen schönen aber recht vollen Strand mit altem Rummel und vielen Beachvolleyballplätzen. Und was noch viel besser ist, hier wohnt der Christian, ein Kumpel von Paul, der von 2 Jahren "ausgewandert" ist. Und er hat euch einen Schlafplatz zugesichert, wenn ihr vom dem 2.10. bei ihm vorbeikommt. Doof ist nur, dass man in Santa Cruz erst ein Viertel der Gesamtstrecke zurückgelegt hat.

Also würde ich eigentlich weiterfahren nach Monterrey immer entlang an der Küste der Monterrey Bay. Das ist eine kleine Stadt mit schönen Stränden. Als Pärchen bietet "Lovers Point" eine schöne Aussicht - ähm anderes Thema :-(
Als Unterkunft kann ich das Monterrey Hostel empfehlen - das 20-Bett Zimmer war bis auf die Luft in der Nacht super! 

Von Monterrey geht's dann weiter über den kostenpflichtigen 17-Miles-Drive, den man unbedingt mitnehmen sollte, auch wenn er ein paar Dollar (2007 waren es 9$) kostet. Der Küstenabschnitt bei Big Sur (ein paar Kilometer hinter Monterrey) steht in jedem Reiseführer und bis San Luis Obispo kommen noch einige schöne Strände, wie diese tollen Fotos belegen. 

Aus Monterey -> Morro Bay - 01.07.2007

Hier kann man auch überall für eine Übernachtung anhalten. In Morro Bay bekommt man für 50$ auch ausreichende Motel mit "Continental Breakfast". Wie sich die Amerikaner ein kontinentales Frühstück vorstellen, muss man jedenfalls erlebt haben. Morro Bay ist jedenfalls ein kleines, nettes Fischerstädchen mit süßen Restaurants und einem tollen Felsen vor der Küste. Was den Anblick allerdings leicht verdirbt, ist ein Stromkraftwerk direkt neben dem Hafen. Naja, für eine Nacht jedenfalls ok.




Um ein bißchen Strecke zu machen, kann man auch schon weiter Richtung LA fahren - ab San Luis Obispo gibts aber eigentlich nix mehr zu sehen. 2004 bin ich direkt bis Santa Barbara durchgefahren. Großer Quizfrage, welcher berühmte Sportler war dort in der Highschool und hat die Beachvolleyballplätze am Strand unsicher gemacht? Katy Perry ist es nicht, obwohl sie dort geboren ist. Todd Rogers wäre eine gültige Antwort, denn der Olympiasieger und Weltmeister ist dort geboren und war ebenfalls an der Uni. Aber die richtigste Antwort ist: King Karch Kiraly (4 mal den Ball abgewehrt und dann in den Block geschlagen - blöd!), der schon Beachvolleyball gespielt hat, als Luisa noch am Daumen genuckelt hat ;-)

Santa Barbara ist jedefalls ganz nett, obwohl es als Promi-Wohnort verschrien ist. Die Beachvolleyballplätze sind aber richtig schön und hier findet man immer jemand zum Mitspielen. Also, Ball einpacken und unteres Zuspiel trainieren - beim oberen Zuspiel nach AVP Regeln interpretiert wird man ziemlich doof angeschaut ...

 

Los Angeles - diesmal aber Santa Monica oder Venice Beach (2-3 Tage)

So, jetzt bin ich endgültig neidisch, besonders auf die Beachtussis ;-). Santa Monica Beach, die Wieges des Beachvolleyballs. Vor dem Rückflug (ja, er wird kommen!) kann ich ein paar Strandtage empfehlen. Venice Beach oder Santa Monica bieten sich dafür ganz gut an, weil man von hier gut (mit dem Bus) zum Flughafen kommt. Die Hotels (in Strandnähe) werden hier wohl etwas teurer sein, dafür gibts einige Hostels. Ich weiß nicht mehr genau, wo ich 2004 war, aber das HI Hostel Santa Monica könnte es gewesen sein. Was ich da gemacht (außer Beachen am Santa Monica Pier) weiß ich auch nicht mehr, aber das steht ja glücklicherweise hier.

Was gibts hier zu sehen? Guckt doch in den Reiseführer ;-) Also ich kann endlose Strandspaziergänge 

Aus Los Angeles (Venice Beach) - 04.07.2007

empfehlen oder joggen am Malibu Beach (hier kommt man teilweise nicht überall am Strand entlang aber die Villen sind schon krass). Und vielleicht lernt hier ja einen Strandhausbesitzer kennen - dann sagt einfach ihr habt einen Bruder, der dort auch öfter mal vorbeikommen möchte!

Surfen geht natürlich auch, wenn man das kann. Die Wellen sind ideal für einen Surfkurs, am besten am Venice Beach. Für Langweiler gibts natürlich auch Body Boards. Und wenn man gar kein Bock hat, guckt man halt Surfer oder Rettungsschwimmer. Ganz fies sind auch die garantiert ungedopten Muskelviecher am Venice Beach. Und Essen gibts hier auch, z.B. bei Forrest Gumps gutem Kumpel Bubba

Achso, aufpassen vor Haien und anderen fiesen Fischen ...

 

 

 

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